

Öffnungszeiten
Di - Fr 16 - 19 Uhr I Sa 10 - 13 Uhr
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Zwiebel- und Knoblauchtöpfe
in verschiedenen Größen und Glasuren
Die Geschichte der Zwiebel
Kaum zu glauben – aber die Zwiebel ist die wahrscheinlich älteste Kulturpflanze der Welt: Schon vor 5000 Jahren galt die Zwiebel im alten Ägypten als Vollnahrung. Die Bauarbeiter an den Pyramiden wurden mit Zwiebeln entlohnt. Den Toten wurden als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits Zwiebeln mitgegeben.
Bei den Römern war die Zwiebel die Grundnahrung der ärmeren Leute. Römische Legionäre waren es, die die Zwiebel („cepula“) nach Mitteleuropa brachten.
Ihren Siegeszug trat die die Zwiebel in Mitteleuropa spätestens mit dem Auftreten der Pest im Mittelalter an. Sie galt als Amulett gegen die Pest. Wegen ihrer heilenden und desinfizierenden Wirkungen wurde sie in der Medizin genutzt.
Die Beilngrieser bauten bereits im 15. Jahrhundert Zwiebeln an, meist in den Gärten vor dem unteren und oberen Stadttor. Hier wurde schon für einen überregionalen Markt produziert.
Damit die Zwiebeln schnell abreifen konnten, mussten ihre Schlotten niedergetreten werden. Für Durchreisende war das ein äußerst eigenartiger Anblick und so haben die Beilngrieser Bürger kurzerhand den Namen „Zwiebeltreter“ bekommen, der ihnen bis heute geblieben ist.
Heute gibt es über 650 verschiedene Zwiebelsorten, wir Deutsche verbrauchen pro Kopf und Jahr rund sieben Kilo.
Alle zwei Jahre im Oktober feiert man in der Altmühlstadt mit Tausenden Besuchern den Zwiebelmarkt. Die Beilngrieser machen ihrem Spitznamen „Zwiebeltreter“ als Gastgeber des Bayerischen Zwiebelmarktes alle Ehre.
Zwiebeln sollten trocken, luftig und kühl gelagert werden. Nicht im Kühlschrank aufbewahren, weil es dort zu feucht ist. Zwiebeln vertragen Fröste von bis zu -3 Grad, solange die Früchte nicht bewegt werden und langsam wieder auftauen können.




